FAQ

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Damit es zu einer größtmöglichen Übereinstimmung der Mieter_innen- und Vermieter_innenwünsche kommt, wird die Vermittlung vom ersten Kennenlernen bis zur Unterzeichnung des Mietvertrages von uns begleitet. Natürlich bemühen wir uns, Ihre Wünsche bezüglich eines möglichen Mietbeginns zu berücksichtigen.

Miete, Kaution und Einrichtungspauschale, sowie andere Sozialleistungen der jungen Geflüchteten werden vom Grundsicherungsamt oder Jobcenter übernommen. Eventuelle Schäden an der Mietsache, die durch den jungen Menschen verursacht wurden, sind über die Kaution und auf Wunsch über unseren Absicherungsvertrag bis zu einer festgesetzten Höhe gedeckt.

Ja, gerne! Die Voraussetzung ist auch hier, dass das Zimmer ausreichend groß ist, d.h. mindestens 12 m² hat. Die Miete muss innerhalb der gültigen Mietobergrenzen liegen. Wird an 16-17-Jährige vermietet, müssen alle WG-Bewohner_innen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

Nein, wir vermitteln ausschließlich an junge Geflüchtete zwischen 16 und 18 Jahren.

Der Schutz Minderjähriger ist eine gesetzliche Aufgabe. Wir müssen sicherstellen, dass Vermieter_innen, die den Jugendlichen Wohnraum zur Verfügung stellen, absolut vertrauenswürdig sind. Um z.B. sicher zu gehen, dass keine Person, die rechtskräftig wegen einer Straftat verurteilt wurde, zukünftig Vermieter_in bzw. Mitbewohner_in einer_eines Minderjährigen ist, wird ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Nein. Das Projekt wurde von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) initiiert und finanziert.

Nein. Rechtlich sind die Minderjährigen durch Vormund_innen vertreten. Weitere Unterstützung erhalten die Minderjährigen wie auch die jungen Erwachsenen durch Mitarbeiter_innen eines Jugendhilfeträgers. Eine Betreuung durch die Vermieter_innen ist nicht vorgesehen. Alle Aktivitäten, die von Ihnen ausgehen, sind freiwillig.

In Problemfällen stehen die Mitarbeiter_innen vom Projekt Zimmerfrei als Ansprechpersonen zur Verfügung. Sie bemühen sich, gemeinsam mit den Mietparteien eine von allen akzeptierte Lösung zu finden.

Wir sind auf der Suche nach unbefristeten Wohnmöglichkeiten. Im Einzelfall sind jedoch auch individuelle Lösungen möglich.

Sie können für unsere Arbeit im Projekt sehr gern spenden.

In Hamburg gelten Mietobergrenzen, die durch die Behörde festgelegt werden. Die Grundsicherungsämter und die Jobcenter müssen sich bei einer Bewilligung der Mietübernahme an diese Grenzen halten.